Schloß Burg an der Wupper  (Quelle:Wikipedia)
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im Südosten meiner Heimatstadt Solingen (siehe unten)
 
 
 
Zur Geschichte der Burg (Quelle Wikipedia):
 
Diese Burg, auf einem Felsen über der Wupper, wurde Anfang des 12. Jahrhunderts (nach 1133) von Graf Adollf II von Berg (auch: vom Berge, de Berge) erbaut. Der alte Stammsitz der Grafen von Berg, nämlich Burg Berge in Odenthal-Altenberg, wurde damit aufgegeben. Der neue Stammsitz hieß damals "Burg Neuenberge" oder "Neuenburg" ( lat. novus mons, novum castrum bzw. novi montis castrum (Feste auf dem neuen Berg)). Nach einem großen Umbau zum Jagdschloß im 15. Jahrhundert erhielt sie wegen eines bestimmten Abschnittes der Anlage, der weiterhin "Burg" genannt wurde, ihren heutigen Namen.
 
Sein Nachfolger, Graf Adolf III. von Berg beteiligte sich am fünften Kreuzzug und fiel 1218 in Ägypten vor Damiette. Sein jüngerer Bruder, Erzbischof Engelbert I. von Köln, übernahm wohl widerrechtlich die Grafschaft. Als Graf Engelbert von Berg (auch Engelbert II. von Berg) erbaute er den Palas 1218-1225. Engelbert war als Erzbischof und Graf, sowie auch als Vertrauter und Reichsverweser im Dienste von Friedrich II. und Vormundes späteren Königs Heinrich VII. ein sehr machtvoller Regent.  Demzufolge hatte Engelbert auch Widersacher und wurde nach einer mißglückten Streitvermittlung von seinem Neffen Friedrich von Isenberg am 7.November 1225 erschlagen.
 
Während des Limburger Erbfolgestreites nahm Graf Adolf V. von Berg in der entscheidenden Schlacht von Worringen (1288) teil. Der Verlierer dieser Schlacht, der Erzbischof von Köln Siegfried von Westerburg, wurde daraufhin auf Schloss Burg gefangen gehalten. Adolf V. hatte nun freie Hand, eine Stadt unter seiner Kontrolle am Rhein zu gründen: Düsseldorf
Im 13. und 14. Jahrhundert war das Schloss Hauptresidenz der Grafen.
 
Schloss Burg als Jagdschloss
 
Düsseldorf wurde 1385, also fünf Jahre nachdem König Wenzel Wilhelm II. von Jülich-Berg 1380 in den Herzogstand erhob, Residenzstadt des Herzogtums Berg.  Schloss Burg diente weiter als Jagdschloss und für zeremonielle Angelegenheiten. Den südlichen Teil ließ Herzog Wilhelm von Jülich-Berg gegen 1500anbauen. 1496 wurde seine Tochter, Maria von Jülich-Berg in einer Kinderverlobung auf der Burg Johann von Kleve-Mark (später Johann III., der Friedfertige genannt) versprochen. Als 14 Jahre später auf der Burg die Hochzeit gefeiert wurde, kam es zur Bildung der Vereinigten Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg.  Deren zweite Tochter war Anna von Kleve, die kurzzeitig mit Heinrich VIII. von England verheiratet war.
 
 Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Schloss Burg 1632 von den Schweden beschossen und belagert. Nach dem Krieg zerstörten die kaiserlichen Truppen 1648 unter Oberst Heinrich von Plettenberg bei ihrem Abzug alle Wehranlagen (Bergfried, Mauern, Tore und Türme) außer dem Diebesturm und einigen Wirtschaftgebäuden. Eine teilweise Instandsetzung des Hauptbaus erfolge gegen 1700. Bis 1807 blieb er Sitz der herzoglichen Rentmeister und Richter des bergischen Amtes Bornefeld.
 
Bis 1849 wurde die Burg gewerblich-industriell genutzt, u.a. wurde in den verlassenen Schlossbauten eine Wolldeckenfabrik eingerichtet, die die bekannten Burger Scharzen herstellte. Daher wurde Schloss Burg a.d.Wupper auch Schaazenborg, Scharzenburg, genannt. Mitte 1849 riss man das Dach vom Palas herunter, das Eisen- und Holzwerk sollte zum Bau des Elberfelder Landgerichts verwendet werden, woraufhin der Palas fast vollständig zerfiel und zur Ruine wurde.
 
Wiederaufbau und Restaurierung ab 1890
 
Der Architekt Gerhard August Fischer aus Barmen setzte sich seit 1882 mit einer Fülle von Zeichnungen, Plänen, Entwürfen und eigenen Grabungen für den Wiederaufbau ein. Obwohl er auch alte Unterlagen verwendete , orientierte er sich in erster Linie an dem Aussehen der rheinländischen Burgen im 16. Jahrhundert.
 
Am 3. August 1887 gründete man den Verein zur Erhaltung der Schloßruine zu Burg a.d. Wupper, der später in Schlossbauverein umbenannt wurde.
Ab 1890 erfolgte dann der Wiederaufbau durch den Schlossbauverein unter Führung des Wermelskirchener Fabrikanten Julius Schumacher; die Bauarbeiten zogen sich bis 1914 hin. Während des Aufbaus beteiligten sich die Maler der Kunstakademie Düsseldorf, Claus Meyer, Johann Peter Theodor Janssen und Willy Spatz, an der Wiederherstellung bzw. Gestaltung der historisierende Wandgemälde. Als letzter Bauabschnitt des Aufbaus wurde der Batterieturm errichtet, der seit dem 21.Oktober 1951 die "Gedenkstädte des Deutschen Ostens" beherbergt.
Bei einem verheerenden Brand in der Nacht zum 26.November 1920 brannten das Dachgeschoss des Palas, das Torhaus und der Treppenbau vollständig aus. Von Neugierigen wurde anschließend Eintritt verlangt, der Erlös floss in den Wiederaufbau, der von 1922 bis 1925 andauerte.
1929 wurde das Engelbert-Denkmal zu Ehren des Erbauers und Erzbischofes eingeweiht. Das Werk des Bildhauers Paul Wynand aus Berlin wurde von Max Albert Molineus gestiftet  
 
 
 
Von links nach rechts:
1. Eingangstor (ehem. Zugbrücke)
2. Innentor
3. Hauptplatz
4. Hauptgebäude mit Schloß-Cafe (Nordost-Ansicht)
5. Hauptgebäude mit Denkmal (Südost-Ansicht)
6. Uhr- und Glockenturm
7. Winterliche Impressionen aus der Vogelperspektive
8. Ausblick ins Tal der Wupper/Sessellift
9. Außenansicht (Straße aus Richtung Wermelskirchen)
 
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Verschiedene Events:
10. viel Andrang beim Mittelaltermarkt
11. Verkaufsstände im Innenhof
12. Ritterliches Zubehör
13. Abendstimmung beim Hexentanz
14. Abendstimmung beim Mittelaltermarkt
15. zauberhafte Stimmung beim Harry-Potter-Event
 
 
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P.S.: Innerhalb dieser Burgmauern befindet sich ein Fachwerkhaus (Schloßplatz 5)mit einem Bürstenmacher sowie einem Esoterik-Shop namens "Hoekerey"

Die Inhaberin Christine Nieland bietet außer einer Vielzahl von Accessoires auch sehr schöne handgenähte historische Gewandung an.

Bei einem Besuch dort, den ich euch hiermit nahelegen möchte, würde es mich sehr freuen, wenn ihr Grüße von mir entrichtet.
 

Und hier noch ein paar Wupper-Impressionen  (alle innerhalb des Solinger Stadtgebietes)

 

Wupper-Impressionen4   Wupper-Impressionen2   Wupper-Impressionen3

Wupper-Impressionen5   Wupper    Wupper-Impressionen6

 

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